Spirituelles

Dienstag, 13. Oktober 2009

Ein Traum, der mir...

...schon seit einigen Wochen nachgeht.
In der Nacht nach meinem Geburtstag hatte ich einen bemerkenswert merkwürdigen Traum.
Meine beste Freundin (ja die, die Ende Januar verstorben ist) rief mich an, um mir zu gratulieren. Ihre Stimme war ganz klar und ich konnte sie auch sehen am anderen Ende der Leitung. Sie war da ungefähr Mitte 30, hatte die Haare wie damals lang und ihren geliebten kirschroten Blazer über schwarzen Sachen an.
Sie war total nett aber nicht überschwänglich, ziemlich sachlich - eine gewisse Distanz war da. Das fand ich aber auch im Traum völlig normal, da mir klar war, daß sie von "drüben" anruft.

Ich war voll aus dem Häuschen, wollte wissen, wie es ihr geht, was sie macht, wie es ist, dort wo sie ist.
Sie erzählte mir, daß es ihr gut ginge, sie sei aber sehr beschäftigt, da sie wie früher wieder "in Zement" mache. Zement? Die Frau war Grafikerin. Ich konnte das aber gut stehen lassen.
Mehr könne sie mir aber nicht sagen, da ich ja nicht wissen dürfe, wie das Leben nach dem Tode ist. Das dürfe ja keiner wissen, der noch lebt, weiß ja auch keiner und sie könnte von daher auch nichts sagen.
Das war eine ganz deutliche Aussage. Nicht unfreundlich aber total deutlich. Sie hätte sich bestimmt noch mehr von mir angehört - aber mir zu viel erzählen ging einfach nicht.

Manchmal befürchtete ich, sie allzubald _dort_ wiederzusehen.
Aber ich glaube, das ist Quatsch. Das ich sie bald wiedersehen würde, hatte ich schon eine Weile im Gefühl. Und ich habe sie in dem Traum ganz deutlich gesehen. Und gehört.
Ja das war echt nett. Aber auch total klar, daß man in ganz schön unterschiedlichen Welten ist jetzt.
Immerhin weiß ich, daß sie gut angekommen ist und nicht noch hier rumgeistern muß. Und ich fands toll, daß sie so gut aussah und so tatkräftig ist.
Ja eigentlich echt beruhigend der Traum. :-)

Sonntag, 21. Juni 2009

Da fühlt sich unsere Pfarrgemeinde...

...endlich richtig rund an mit dem derzeitigen Seelsorgeteam und dann erfahren wir jetzt am Wochenende, daß wir in ein paar Jahren mit drei weiteren Gemeinden fusionieren sollen zu einer riesigen, über 4 Ortschaften verteilte, 14000 Menschen umfassenden neuen Kirchengemeinde.

Also das es verstärkte Kooperation geben muß, ist schon seit Jahren klar. Das fand ich auch immer schon gut und horizonterweiternd.
Aber eine Fusion??? Hätte es eine Seelsorgeeinheit nicht auch getan?
Meine Güte. Der lokale Bezug, die "Kirche im Dorf", Hauptamtliche und Gemeindemitglieder, die einem regelmäßig im Alltag über den Weg laufen - sowas ist doch unschätzbar wertvoll. Gerade für die Entwicklung von Kindern. (Kindern die zur Gemeinde gehören natürlich) Das aufgeben bzw. im Alltagsgerenne über 4 Orte sich zerfasern lassen - näää.

So richtig hat da auch keiner Bock drauf.
Nu gut. So lange mir kein Ultra von der Kanzel predigt und das ganze mit zwei vertrauten und zu uns kompatiblen Geistlichen läuft, wird es irgendwie weitergehen. Aber wehe, die werden abgezogen und durch irgendwelche Spinner ersetzt. *gna*
Immerhin ist unsere Kirche sowas von alt & denkmalgeschützt und mit einer prima schweineteuren Orgel ausgestattet, daß wir uns darum wohl keine Sorgen machen brauchen.
Wenn da einer Hand dranlegen wollte, tät ich mich an die Kirche anketten... *meeek*

Ich mag das hier jetzt sehr von der Atmosphäre in unserer Kirchengemeinde, seit wir den "neuen" Pfarrer haben.
Ist nämlich ein bisschen so wie früher, als ich klein war - und dieses Feeling ist mir heilig und so was von wichtig!!!
Und das möchte ich absolut nicht missen und auch an meine Kinder weitergeben!!!
Gott, wir müssen darüber noch öfter mal quatschen glaub ich...

Dienstag, 19. Mai 2009

Die Erstkommunion...

...vom großen Kind war wirklich schön und für mich auch echt ergreifend. Sooo groß ist das große Kind nun - und nun hat es eine richtige Initiation hinter sich. Toll!
Die Feier in der Kirche war sehr gelungen und im Familien- und Freundeskreis ging es dann noch sehr nett weiter.
Ab 15 Uhr Nachmittags hörte dann auch endlich der Dauerregen auf und das Kaffeetrinken konnte draußen stattfinden und die Kinder konnten sich im Garten bewegen. Sehr gut!
Der verregnete Vormittag war echt ein bisschen schade. Aber ansonsten sehr stimmig.

Leider ist uns unser sensibel-Kater vermutlich durch die offene Terrassentür abgehauen. Ich dachte, daß er nach seinem fast 3-wöchigen Ausflug vor ca. 3 Jahren genug von draußen hat. Er war seitdem auch immer sehr vorsichtig und zurückhaltend, wenn Fremde im Haus waren, verzog sich gleich in den Kleiderschrank oder unters Bett. Ich dachte auch, daß er da wär.
Bis ich, nachdem der Besuch weg war, ihn bei der Katzenfütterung vermisste...
So war ich halt nicht sooo vorsichtig wie früher und die Gäste waren das natürlich eh nicht.
Gestern spät gegen 0.30 Uhr habe ich ihn vom Futternapf, den ich in der Garage aufgestellt habe, flüchten sehen als ich noch mal nach ihm schaute. Er hielt noch mal inne, starrte mich an, als wär ich total unbekannt und rannte dann in die Dunkelheit am Ende des Gartens.
Gut, daß der Kater hinten in den Gärten ist und ich hoffe, er bleibt auch dort und rennt nicht zu irgendeiner Straße.
Fragt sich, wann er sich wieder reinlocken läßt. 3 Wochen müssen echt nicht wieder sein...
Er gehört zu den Katzen, die sich draußen benehmen wie Wilde ohne jeglichen Menschenkontakt - auch wenns drinnen die größten Schmuser sind. Das macht es nicht leichter. *sfz*

Dann bin ich gestern zum ersten Male nach 2 Jahren und 10 Monaten wieder angefangen zu bluten.
Fast drei Jahre Pause durch das kleine Kind. Ich muß sagen - so außerhalb des Zyklus durch Schwangerschaft und Stillzeit zu stehen fühlt sich sehr gut an - ich habe nichts vermißt. *gg*
Aber in den letzten Monaten gab es immer mal wieder Anzeichen für Eisprünge und Gefühle von Periode ohne Blutung ect. - da war mir klar, daß das nicht mehr lange so bleibt.
Nun ja, gibt schlimmeres ;-)

Freitag, 15. Mai 2009

Flur fertig...

...und die Wohnung sieht immer noch aus wie Sau...
Morgen haben wir ja noch einen halben Tag zum aufräumen *gna*.
Morgen Vormittag ist nämlich die erste Probe für dieses Musiktheater an der Schule vom großen Kind.
Haben wir auch erst vorgestern bekommen den Termin. Voll nervig so kurzfristig die ersten Stücke mit dem großen Kind durchzupauken. Aber es schlägt sich tapfer, finde ich.

Ja und dann am Nachmittag und Abend steht an:
Bad & Küche putzen
Esszimmer und Wohnzimmer aufräumen und reinigen
Kinderzimmer wieder betretbar machen und das schlimmste in meinem Zimmer auch beseitigen. Kommen am Sonntag ja auch noch zwei weitere Kinder, die wollen während wir Kaffee trinken ja auch Platz zum Spielen haben.
Also bis auf die Flure, die jetzt sauber und schick sind, muß eigentlich alles gemacht werden. *sfz*
Nur das Schlafzimmer bleibt Rumpelkammer und wir rumpeln noch den Scheiß aus dem Flur da rein, den wir so schnell nicht unter kriegen. *grmpf*

Aber von der Gemeindeseite wird diese Erstkommunionfeier so wie es aussieht echt toll!
Heute war ein separater Tauferneuerungsgottesdienst (damit es am Sonntag nicht zu lange dauert) und das war schon sehr schön und stimmig gemacht. Die Kinder hatten alle ihre Taufkerzen dabei und mit Weihwasser aus dem Taufbecken und den an der Osterkerze angezündeten Kerzen wurde echt schön ritualisiert.
Die Kerzen bleiben jetzt auch bis Sonntag in der Kirche stehen - das macht das ganze für die Kinder noch bedeutsamer.

Überhaupt ist das ganze echt ein schönes Initiationsritual.
Man konnte sich einige der großen Prozessionsfahnen ausleihen.
Die sind ca. 1,50 Meter lang und hängen an ca. 3 Meter hohen Bambusstangen, die wiederum in geschmiedeten Erdspießen stecken. Mit diesen tollen Fahnen wird dann der Vorgarten dekoriert. Wir haben 4 genommen - zwei gelb-weiße und zwei rot-weiße. Wird bestimmt schick aussehen. Das große Kind ist voll stolz. Dann kann jeder schon von Weitem sehen - Achtung, hier wohnt ein Erstkommunionkind!

Bei uns Eltern war das damals viel nüchterner. In den 60er/70ern war so Ritual und Brauchtum eh total out oder was für exotische Gegenden glaub ich. Es gab Erstkommunionskleidung nach damaliger Mode, Verwandschaftsspeisung und -kaffee und ja gut - in der Kirche standen wir schon im Mittelpunkt, sind groß eingezogen klar, aber nicht so schick inszeniert wie es hier jetzt gemacht wird.
Wir freuen uns jedenfalls total auf Sonntag!

Dienstag, 17. Februar 2009

Magic Bike

Sachen gibts....
Gestern am frühen Abend bin ich mit dem Rad los, für den schwer erkälteten Mann Cola und Salzstangen holen. (er bat drum, da es anfing, im Bauch zu rummeln)
Da bei uns im Dorf ja schon der große Karnevalsumzug war, hatten alle Läden ab Mittags zu. So bin ich zur Tankstelle gefahren.

Steht vor der Tankstelle ein Fahrrad mit Schild: zu verkaufen, 95 Euro, keine Garantie. Ein Hollandrad, schätze es auf Anfang 90er Jahre, solide Marke, eine mir gefallene Rahmenform, die Farbe Grau gefiel mir bei dem Modell auch gleich (sonst eher nicht so) und mein Rad finde ich eh nicht so dolle...
Ich schleiche um das Rad herum, es gefällt mir einfach total gut, ich fühle mich regelrecht maaagisch angezogen von dem Rad.
Sachen gibts - dabei ist das ja nur ein normales Hollandrad, für sein Alter angemessen im Preis aber nicht billig.

Ich gehe in den Tankenladen, packe Cola und Salzstangen in meinen Korb und frage die Frau an der Kasse, was es mit dem Rad auf sich hat. Sie gibt mir einen Schlüssel zum Probefahren.
Ich drehe ein paar Runden unter dem Tankendach und bin begeistert. _Mein_ Fahrrad. Nur der Sattel muß noch etwas höher und die Gangschaltung (5-Gang Nabenschaltung) geht nicht.
Ich geh wieder rein und spreche die Frau drauf an. Ja sie weiß nix, das Rad verkauft ihre Mutter, sie will mal fragen. Telefoniert, Mutter nicht da. Versuchen Sies morgen ab Mittag doch noch mal...
Ich bin dann heute Nachmittag mit den Kindern hingelaufen.
Die Mutter war telefonisch erreichbar - ja sie weiß auch nix, das Rad stand plötzlich mal herrenlos an ihrer Tanke und sie hats dem Fundbüro gemeldet und nach einem halben Jahr darf mans dann ja behalten wenn sich keiner meldet und so ist das nu ihrs aber sie weiß auch nix, hat ja ein anderes Rad, will das mit der Gangschaltung dann mal reparieren lassen usw. usf..
Bevor sie sich das mit dem Preis noch anders überlegt und mit dem Rad überhaupt - denn ich muß das haaaben - schlag ich ihr Preisnachlaß vor. Ja 10 Euro könnt sie dann mal runtergehen.
Ich denk - ey, für ein gefundenes Rad was Du allenfalls geputzt hast, komm ma runter ;-) - und schlage ihr 80 Euro vor und ich zahls bar und nehms sofort mit. Ja, ist o.k., sie läßt sich kurz mit ihrer Tochter verbinden und wir machen den Deal.
Ich hab dann auf Quittierung und Überreichen der Fundbestätigung verzichtet - auch wenn mich das rechtlich natürlich besser da stehen läßt. Ich gehe mal davon aus, daß da nix passiert jetzt und das die Tankenmutter mir keinen Stuß erzählt hat. Um die Gangschaltung muß ich mich mal kümmern, wird hoffentlich nicht das Riesenproblem.
80 Euro sind ein guter Kurs und ich hab jetzt ein tolles Rad - abgesehen davon, daß es gut fährt finde ich es wirklich toll!
Ja echt jetzt, totaaal toll und maaagisch :-) *gg*

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Montag, 16. Februar 2009

Heute rief mich...

...die andere gute Freundin meiner besten Freundin an.
Gestern hat die Mutter meiner besten Freundin bei ihr angerufen.
Es ging um den Termin, an dem wir uns noch mal in der Wohnung meiner besten Freundin treffen wollten, Erinnerungsstücke aussuchen, reden usw..
Die Mutter meinte, daß das wohl erst gegen Ende dieses Monats / Anfang nächsten Monats was werden würde, da sie dort noch so viel aufräumen müsste. Hoffentlich schmeißt sie nichts weg, was für uns Freunde noch wichtig sein könnte...
Sie ist anscheinend ab und an dort. Vielleicht räumt sie auch gar nicht so viel sondern ist einfach nur da.
Die Mutter meiner besten Freundin erzählte, daß sie beim letzten Mal in der Wohnung gesessen habe und ganz deutlich - zwar nicht besonders laut, aber ganz deutlich - die Stimme meiner besten Freundin, ihrer Tochter halt, gehört hat die sagte "macht Euch mal nicht zu viele Sorgen um mich, mir geht es so gut wie nie!"

Die Mutter meiner besten Freundin hat sich sehr gewundert und war sich irgendwie auch nicht ganz sicher, ob sie sich das nicht eingebildet hat oder die Stimme in ihrem Kopf war - aber sie sagte, daß sie es deutlich gehört hätte und sie seitdem viel ruhiger wär. Dazu muß man sagen, daß diese Frau meistens sehr mit sich beschäftigt ist und absolut nicht für "so Sachen" *gg* besonders offen ist.
Wir (die andere Freundin und ich) gehen davon aus, daß das schon eine Botschaft von meiner besten Freundin war und sind echt erleichtert, daß es ihr so gut geht.
Ist ja auch eigentlich egal, ob sie in ihre Wohnung oder den Kopf ihrer Mutter hineingesprochen hat. Hauptsache, es geht ihr gut - ja sogar so gut wie nie!
Unsere Trauer ist eine andere Sache, die ist damit natürlich nicht weg. Wir haben bislang auch noch nichts "gehört" oder so - nur das hinspüren klappt ganz gut. Und da waren wir beide uns ja von Anfang an einigermaßen sicher, daß es ihr besser geht jetzt. Allerdings auch kein Wunder bei der Vorgeschichte...
Hm ja, muß über die Sache mal eine Nacht schlafen, glaub ich...

Freitag, 13. Februar 2009

Positionsbestimmung

Die Tage las ich im blog von Luisa Francia: "ich merke wie mein magischer weg von den erwarteten ritualen und immer mehr in die urkraft von menschen pflanzen tieren steinen und elementen geht." Des weiteren schreibt sie über ihre äußerst befriedigenden Jodel- und Singabende.

Ja, das trifft im weitesten Sinne gerade auf mich auch zu.
Komme gerade weg vom zerfasertern Informationen aufsaugen, rumdaddeln, gezielt magisieren, rumkonzepten und Ideen generieren usw. zum eigentlichen, dem was ich immer schon gemacht habe und was mir immer schon gut getan hat: ich übe auf meinen Instrumenten.
Ich übe gezielt anderer Leuts Stücke, Traditionals usw. - Sachen, die ich mir nicht ausgedacht habe.
Damit will ich meine Technik wieder nach vorne bringen - hat alles doch arg gelitten in den letzten 10 Jahren - und auch meinen Horizont wieder erweitern. Nur im eigenen Saft schmoren bringt einen ja nicht weiter.
Das zentriert und kräftigt mich derart, das ist unglaublich.

Gut, aus der alten Notenmappe, die ich mit meiner besten Freundin für unsere Duo-Arbeit mal zusammengestellt habe (auch schon über 10 Jahre her daß wir damit wegen ihrem Wegzug aufhören mussten), bringt mich doch das ein oder andere Stück zum heulen. Weils einfach viele schöne Erinnerungen antriggert und auch das Gefühl von "nie wieder". Eigentlich wollten wir ja mal wieder anfangen. *sfz*
Da ich das Programm aus der Mappe aber mal ganz gut konnte, ist das einfach eine prima Landmarke zum wieder fit werden.

Nein, ich mach erstmal keine neuen Fässer auf, ich kümmere mich wieder um das alte vor dem Hintergrund meines heutigen Entwicklungsstandes. Und das birgt wahnsinnig viel Potenzial, whooow!
Klar werde ich mit meiner verbesserten Technik wieder neue Experimente und eigene Musik machen. Aber das immer noch volle Reservoir meines zu lange brachgelegenen Potenzials laß ich nicht mehr so links liegen - ich verschränke alte Erfahrungen und Fähigkeiten mit neuen Ideen.

Nach dieser Erkenntnis habe ich mich heute Abend für 1,5 Stunden mal wieder mit dem Buch "Wer wandert braucht nur das, was er tragen kann" von Anne Donath in die Badewanne verzogen.
Ihre Zentriertheit in ihrer einfachen Lebensweise finde ich immer wieder total inspirierend.

Ja irgendwie scheint mir gerade ein Knoten im Kopf geplatzt und mir geht es gut. :-)

Sonntag, 28. Dezember 2008

Heute haben wir unseren...

...Lieblingsgeistlichen verabschiedet. *heul*
Ja echt, ich stand kurz davor auch im Pfarrheim loszuplärren, konnte es mir zum Glück noch verkneifen - dafür hab ich meiner besten Freundin dann hier am Telefon einen vorgeheult.
Unser Lieblingsgeistlicher machte bei uns hier im Dorf ja eh nur Aushilfe im Rentenalter - also schon viel zu wenig für unseren Bedarf. Jetzt zieht er um und macht woanders dann diese Aushilfe.
Oh man der Mensch ist so nett, humorvoll, gütig und der weltbeste Prediger den ich kenne. Auch politisch so ziemlich unsere Linie - und wer predigt schon noch politisch, die meisten machen doch nur noch "Wohlfühlpredigten" für die satten Mittelständler, die am kommenden Sonntag da wieder sitzen sollen.
Und wenn unser Lieblingsgeistlicher zelebriert dann ist die Kraft dessen, um das es da geht, wirklich spürbar.
Ja, war ein lieber, bewegender Abschied.
Rebell, machs gut, Du wirst uns fehlen. *schnief*
Hoffentlich kannst Du noch viele Jahre Deine Botschaft unters Volk bringen!

Dienstag, 23. Dezember 2008

weia...

...schon wieder fast eine Woche nicht gebloggt.
Ich bin derzeit aber auch müde und trantütig und total genervt von diesem Weihnachtsdudel. Immer wenn was zu viel ist, krieg ich irgendwann einen Koller und habe keine Lust mehr.
Sex an jeder Ecke macht mich auch total lustlos. Und wenn das große Kind 30 mal am Tag fragt "kann ich n Eeeiiiis?!?" mag ich selber keins mehr. Ja so ist das. *gg*
Aber ich hatte doch nette Tage.

Seit vergangenen Freitag ist das kleine Kind seine Mundfäule los und übers Wochenende ist alles wieder gut verheilt.
Ich habe viel Trance-geflötet und mit den Kindern auch Trance-getrommelt. Wir haben nämlich jetzt eine Buffalo-Drum von Remo und somit hat jeder nun eine Trommel für sich.
Jaaa genau, diese Plaste-und-Elaste Trommeln die ich ja schon mal im Visier hatte. Wetterfest und sehr robust, schöner voller und tiefer Klang, Durchmesser ca. 40 cm mit Schlägel:
buffalodrum
Da mir bei ebay eine recht preiswert über den Weg lief, hab ich zugeschlagen und das war durchaus sinnvoll, da das große Kind die super findet. Die kleine Trommel mit dem blauen Trommeltier Schamanentrommel-1ist nun fürs kleine Kind und ich nehme meine David-Roman-Drum.
Ui, das hat Spaß gemacht mit den Kindern! Das große Kind hat es nämlich auch nicht so mit Rhythmus und Timing und so kann es das ganz spielerisch trainieren. Und ich olle Trancerin komm auch auf meine Kosten. ;-)

Unsere Playmobil-Krippe haben wir gleich als Wandelkrippe eingeführt. D.h. daß man die gesamte Advents- und Weihnachtszeit über wöchentlich wechselnde Szenarien hat.
Wir gucken immer in der Kirche nach, was "gerade dran ist" und bauen das hier nach.
Gerade suchen Josef und Maria auch in unserem Playmobil-Szenario vergeblich eine Herberge. *gg*
Letzte Woche war richtig viel los - es macht voll Spaß, die Krippe mit unserem Playmobilkram zu ergänzen:
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Zentral sieht man, wie ein römischer Soldat die Leute zur Volkszählung aufruft.
Rechts treffen sich Maria und Elisabeth.
Links wird Josef vom Gabriel geweckt und informiert, was gerade so los ist. Man beachte die Pantoffeln und den Nachttopf unter dem Bett. *gg*

Heute hat das große Kind den Weihnachtsbaum geschmückt. Wie immer hängt der jetzt voll mit einem kreischbunten Sammelsurium.
Und gut riechen tut der Baum. Die Aufgabe hat dem großen Kind jedenfalls die Stimmung gerettet. Es platzt schon seit Wochen vor Erwartung - kaum noch zu erfüllen ist das.
Jäh - also ab Morgen ist dann noch mal so richtig Streß angesagt mit letzten Einkäufen und aufräumen, saubermachen usw..
Was bin ich froh, wenn das alles geschafft ist. *ächz*

Ah ja, eine schöne Sendung mit Luisa Francia (Podcast von Bayern 2) hab ich auch gehört die Tage. Hat mir gut gefallen!

Mittwoch, 26. November 2008

Warum ich meine Religion primaaa finde *gg*

Heute habe ich meine knauserige Selbstbeherrschung (schon wieder *lol*) kurzfristig aufgegeben und die Playmobil-Krippe sowie in einem Extra-Päckli die heiligen drei Könige gekauft.
Ich hab voll Spaß dran und denke, daß das Weihnachten damit für die Kinder auch echt lustig wird.
Wir haben eh keine gescheite Krippe - nur Maria, Josef mit Kind "künstlerisch" gestaltet von der Oma vom Mann. Ja, die sind irgendwie echt schön - selbstgenähte Kleider, handgeformte Köpfe und Hände aus dunklem Bienenwachs. Aber sehr empfindlich und doch etwas - äääh - naiv. Der Mann nennt die Figuren immer nur "Eierköppe". *lol*
Die klassische Kitsch-Krippe kostet auch ein Schweinegeld, wenn sie einigermaßen nach was aussehen soll.
Also - diese Version ist zum einen was für die Kinder, extrem haltbar, nicht allzu teuer und da die Protagonisten alle das Playmobil-Dauergrinsen drauf haben, passt das auch zur frohen Botschaft. *gg*

Am Sonntag war eine Vorstellungsmesse der Kommunionkinder des kommenden Jahres. Das große Kind kommt dann auch "anne Kommion" wie man hierzulande sagt. *gg*
Wurden ein paar Kinder zentral am Mikro gefragt, was Jesus so alles gemacht hat.
Sagt ein Mädchen total ernst und bedeutsam:
"Jesus hat uns eingeredet, daß es Gott gibt"
*wahhhhh* *schenkelklopf* *wechlach*

So und jetzt gehe ich zum Elternsprechtag, mal hören, was das große Kind in der Schule so macht.

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