Da fühlt sich unsere Pfarrgemeinde...
...endlich richtig rund an mit dem derzeitigen Seelsorgeteam und dann erfahren wir jetzt am Wochenende, daß wir in ein paar Jahren mit drei weiteren Gemeinden fusionieren sollen zu einer riesigen, über 4 Ortschaften verteilte, 14000 Menschen umfassenden neuen Kirchengemeinde.
Also das es verstärkte Kooperation geben muß, ist schon seit Jahren klar. Das fand ich auch immer schon gut und horizonterweiternd.
Aber eine Fusion??? Hätte es eine Seelsorgeeinheit nicht auch getan?
Meine Güte. Der lokale Bezug, die "Kirche im Dorf", Hauptamtliche und Gemeindemitglieder, die einem regelmäßig im Alltag über den Weg laufen - sowas ist doch unschätzbar wertvoll. Gerade für die Entwicklung von Kindern. (Kindern die zur Gemeinde gehören natürlich) Das aufgeben bzw. im Alltagsgerenne über 4 Orte sich zerfasern lassen - näää.
So richtig hat da auch keiner Bock drauf.
Nu gut. So lange mir kein Ultra von der Kanzel predigt und das ganze mit zwei vertrauten und zu uns kompatiblen Geistlichen läuft, wird es irgendwie weitergehen. Aber wehe, die werden abgezogen und durch irgendwelche Spinner ersetzt. *gna*
Immerhin ist unsere Kirche sowas von alt & denkmalgeschützt und mit einer prima schweineteuren Orgel ausgestattet, daß wir uns darum wohl keine Sorgen machen brauchen.
Wenn da einer Hand dranlegen wollte, tät ich mich an die Kirche anketten... *meeek*
Ich mag das hier jetzt sehr von der Atmosphäre in unserer Kirchengemeinde, seit wir den "neuen" Pfarrer haben.
Ist nämlich ein bisschen so wie früher, als ich klein war - und dieses Feeling ist mir heilig und so was von wichtig!!!
Und das möchte ich absolut nicht missen und auch an meine Kinder weitergeben!!!
Gott, wir müssen darüber noch öfter mal quatschen glaub ich...
Also das es verstärkte Kooperation geben muß, ist schon seit Jahren klar. Das fand ich auch immer schon gut und horizonterweiternd.
Aber eine Fusion??? Hätte es eine Seelsorgeeinheit nicht auch getan?
Meine Güte. Der lokale Bezug, die "Kirche im Dorf", Hauptamtliche und Gemeindemitglieder, die einem regelmäßig im Alltag über den Weg laufen - sowas ist doch unschätzbar wertvoll. Gerade für die Entwicklung von Kindern. (Kindern die zur Gemeinde gehören natürlich) Das aufgeben bzw. im Alltagsgerenne über 4 Orte sich zerfasern lassen - näää.
So richtig hat da auch keiner Bock drauf.
Nu gut. So lange mir kein Ultra von der Kanzel predigt und das ganze mit zwei vertrauten und zu uns kompatiblen Geistlichen läuft, wird es irgendwie weitergehen. Aber wehe, die werden abgezogen und durch irgendwelche Spinner ersetzt. *gna*
Immerhin ist unsere Kirche sowas von alt & denkmalgeschützt und mit einer prima schweineteuren Orgel ausgestattet, daß wir uns darum wohl keine Sorgen machen brauchen.
Wenn da einer Hand dranlegen wollte, tät ich mich an die Kirche anketten... *meeek*
Ich mag das hier jetzt sehr von der Atmosphäre in unserer Kirchengemeinde, seit wir den "neuen" Pfarrer haben.
Ist nämlich ein bisschen so wie früher, als ich klein war - und dieses Feeling ist mir heilig und so was von wichtig!!!
Und das möchte ich absolut nicht missen und auch an meine Kinder weitergeben!!!
Gott, wir müssen darüber noch öfter mal quatschen glaub ich...
baerin - 21. Jun, 23:10
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
endlosfaden (Gast) - 24. Jun, 14:08
diese "Verschlankung"
auch in der Kirchenverwaltung ist doch schon seit vielen Jahren in Gange, besonders in den ländlichen Gegenden.
Das führt häufig dazu, dass die Gemeindemitglieder sich stärker mit und füreinander engagieren - was im eigentlichen Sinn von Kirche und Gemeinschaft ja nicht falsch ist.
Blöd wäre halt, wenn das von der offiziellen Kirchenverwlatung einfach so erwartet wird und die Verantwortung für das Gemeindeseelenheil bei einzelnen Ehrenamtlichen hängen bleibt.
Dann wünsch ich mal, dass die Fusion möglichst spät und ohne große Verluste kommt.
Lg Endlosfaden
Das führt häufig dazu, dass die Gemeindemitglieder sich stärker mit und füreinander engagieren - was im eigentlichen Sinn von Kirche und Gemeinschaft ja nicht falsch ist.
Blöd wäre halt, wenn das von der offiziellen Kirchenverwlatung einfach so erwartet wird und die Verantwortung für das Gemeindeseelenheil bei einzelnen Ehrenamtlichen hängen bleibt.
Dann wünsch ich mal, dass die Fusion möglichst spät und ohne große Verluste kommt.
Lg Endlosfaden
baerin - 30. Jun, 09:13
ähm Endlosfaden - klar,
mir sind die Vorgänge um Fusionen und "Verschlankung" herum auch schon seit vielen Jahren bekannt. Klar kann das theoretisch dazu führen, daß sich die Leute wieder selber mehr engagieren. Was sie hier ohnehin tun. Da sind wir echt ein Inselchen der Seeligen. Gerade deshalb steht ja die Sorge nicht nur bei mir im Raum.
Aber gerade bei Fusionen über größere räumliche Distanzen hin bricht oft dann doch auch einiges an Engagement weg. Einfach, weil alles so weit auseinander liegt. Und ähnlich schwierig ist es dann oft bei der Gremienarbeit, da man einfach nicht den Einblick und den Bezug in die Belange eines weiter entfernten Ortes hat.
An dem Spruch "die Kirche im Dorf lassen" ist doch mehr dran, als manch einer denkt. ;-)
LG BärenSchwester
Aber gerade bei Fusionen über größere räumliche Distanzen hin bricht oft dann doch auch einiges an Engagement weg. Einfach, weil alles so weit auseinander liegt. Und ähnlich schwierig ist es dann oft bei der Gremienarbeit, da man einfach nicht den Einblick und den Bezug in die Belange eines weiter entfernten Ortes hat.
An dem Spruch "die Kirche im Dorf lassen" ist doch mehr dran, als manch einer denkt. ;-)
LG BärenSchwester







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