Heute haben wir...
...die Beerdigung der Tochter von Vaters Freundin überstanden.
Es waren sehr viele Menschen dort und es wurde unglaublich viel geweint. Kein Wunder, wenn ein so junger Mensch so tragisch stirbt.
Das große Kind war von der ganzen Trauer um sich rum so überwältigt, daß es auch völlig schockiert herumweinte.
Dann hat es sich aber leider beim Kaffee und bei meinem Vater hinterher zu Hause total mit Kuchen und Süßkram aufgezuckert. Irgendwann benahm sich das große Kind dann wie auf einem Kindergeburtstag und wir mussten flüchten, da das dann bei den wirklich immer noch voll unter Schock trauernden näheren Anverwandten gar nicht gut kam.
Nu gut, das große Kind ist halt noch ein Kind und wenn man ihm das Zeug gibt, dann stopft es das in sich hinein bis es ausflippt oder ihm schlecht ist. Die Selbst-Regulation bei Süßkramkonsum müssen wir noch üben...
Wenn uns jetzt wer doof findet, kann ich auch nicht wirklich was dafür - wär ich gouvernantenhaft durch die Menge gezogen und hätte alle gewarnt, dieses Kind an irgendwas mit Zucker zu lassen, hätte das auch genervt.
Das kleine Kind war die ganze Zeit total lustig und verstand erst auf dem Friedhof gar nicht, warum all die Leute auf seine freundlichen Kontaktversuche kaum reagiert haben. Hinterher hat es aber viele Menschen mit seiner drolligen Art bezaubert und das tat so einigen sehr gut.
Wir fühlten uns irgendwie etwas - naja, ich kannte die Verstorbene kaum und habe dann eher den Bezug zu den schockierten Hinterbliebenen. Es ist dann schwierig die Balance zwischen all den Stimmungen im Raum zu halten, finde ich. Also zwischen Mittrauern und dem üblichen Beerdigungs-Smalltalk mit heiteren Anflügen um irgendwie mit der Situation klarzukommen.
Ja, wir haben das erstmal rumgekriegt. Die in meiner winzigen Restherkunftsfamilie - sprich mein Vater - aufgekommene Unbeschwertheit ist erstmal leider dahin.
Mein Vertrauen in den Straßenverkehr ist auch nicht größer geworden. Was war ich froh, als wir wieder heile zu Hause waren.
Jetzt geh ich erstmal schlafen.
Es waren sehr viele Menschen dort und es wurde unglaublich viel geweint. Kein Wunder, wenn ein so junger Mensch so tragisch stirbt.
Das große Kind war von der ganzen Trauer um sich rum so überwältigt, daß es auch völlig schockiert herumweinte.
Dann hat es sich aber leider beim Kaffee und bei meinem Vater hinterher zu Hause total mit Kuchen und Süßkram aufgezuckert. Irgendwann benahm sich das große Kind dann wie auf einem Kindergeburtstag und wir mussten flüchten, da das dann bei den wirklich immer noch voll unter Schock trauernden näheren Anverwandten gar nicht gut kam.
Nu gut, das große Kind ist halt noch ein Kind und wenn man ihm das Zeug gibt, dann stopft es das in sich hinein bis es ausflippt oder ihm schlecht ist. Die Selbst-Regulation bei Süßkramkonsum müssen wir noch üben...
Wenn uns jetzt wer doof findet, kann ich auch nicht wirklich was dafür - wär ich gouvernantenhaft durch die Menge gezogen und hätte alle gewarnt, dieses Kind an irgendwas mit Zucker zu lassen, hätte das auch genervt.
Das kleine Kind war die ganze Zeit total lustig und verstand erst auf dem Friedhof gar nicht, warum all die Leute auf seine freundlichen Kontaktversuche kaum reagiert haben. Hinterher hat es aber viele Menschen mit seiner drolligen Art bezaubert und das tat so einigen sehr gut.
Wir fühlten uns irgendwie etwas - naja, ich kannte die Verstorbene kaum und habe dann eher den Bezug zu den schockierten Hinterbliebenen. Es ist dann schwierig die Balance zwischen all den Stimmungen im Raum zu halten, finde ich. Also zwischen Mittrauern und dem üblichen Beerdigungs-Smalltalk mit heiteren Anflügen um irgendwie mit der Situation klarzukommen.
Ja, wir haben das erstmal rumgekriegt. Die in meiner winzigen Restherkunftsfamilie - sprich mein Vater - aufgekommene Unbeschwertheit ist erstmal leider dahin.
Mein Vertrauen in den Straßenverkehr ist auch nicht größer geworden. Was war ich froh, als wir wieder heile zu Hause waren.
Jetzt geh ich erstmal schlafen.
baerin - 3. Apr, 22:53
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