Tubaaa *g*
Passend zum ersten Treffen mit dem Tuba-Lehrer schleppte mein Mann vom Trödler (zum Glück leihweise!) eine riesige, tonnenschwere böhmische B-Tuba (Kontrabass, die tiefste), gebaut lang vorm 2. Weltkrieg an. Weil neu, modern und leicht handhabbar geht ja nicht.
Typisch - so isser, der Mann...
Das Kind durfte sich erstmal über ein paar Mundstücke hermachen, bekam eine kurze Einweisung in die Anblastechnik und - "plööööööp".
Grundsätzlich kapierte er gleich, worum es geht.
Dann bekam er ein Bariton-Horn mit Posaunenmundstück zum Probieren. Gleich kamen ein paar Töne - wobei er sich mit dem Mundstück doch fast so schwer tat, wie mit den engen Trompetenmundstücken. Dann musste das Kind zum Klo und der Lehrer testete das B-Monster, was mein Mann angeschleppt hat.
Rauhe, tiefe Töne, schnarrende, lockere Schrauben - entsetzlich *gg*.
Also eindeutig nix für Kinder und deutlich überholungsbedürftig, sagt der Tuba-Lehrer. Mein Mann, welcher schon völlig verliebt in das Monster war, war sichtlich geknickt.
Als das Kind wieder auftauchte, war eine Es-Tuba dran. Die sind nicht ganz so monströs wie B-Tuben und man braucht auch nicht so viel Luft. Und evtl. ist so ein Teil von einer Schule, an der es nur im Keller liegt, preiswert zu leihen. So fürs erste.
Und mit der Es-Tuba und dem größten Tuba-Mundstück, was da war *g*, bekam der Sohn gleich recht knackige Töne hin.
Der Lehrer ist zufrieden und wird sich jetzt um ein Leih-Instrument kümmern. Dann kann es in gut zwei Wochen losgehen.
Er gab dem Sohn das riesige Mundstück mit und empfahl uns, daran ein Stück Gartenschlauch und einen kleinen Trichter zu basteln - so zum Üben für die Zeit bis zum Unterricht.
Zu Hause angekommen, wurde das Mundstück natürlich _nicht_ in einen Gartenschlauch sondern in das B-Monster gesteckt.
Vati denkt nämlich gar nicht an einen Abschied von dem Teil - er probierte es, angeleitet vom Sohn, selbst.
Vater und Sohn traktierten das Instrument abwechselnd über Stunden *gg* und die Töne wurden immer klarer. (o.k. - nichts gegen die kultivierte, neuzeitliche Es-Tuba)
Vor allem: das Kind hatte so in Ruhe dann doch recht flott raus, die Luftmenge auch diesem Monstrum anzupassen. Unglaublich - er ist einer der kleinsten seines Jahrgangs und dabei auch überhaupt nicht füllig.
Rapp zapp hatte er die Naturtöne gefunden - natürlich noch wackelig, aber nicht orientierungslos. Zu seinem Leidwesen fällt ihm der tiefste Ton dann doch noch schwer - aber warten wir, was morgen kommt. ;)
Ich bekomme übrigens aus dem Ding nichts klangvolles heraus...
Ja - und jetzt ist es beschlossene Sache - das B-Monster besucht mit Vati am Montag den Instrumentenbauer. Wenn eine einfache, technische Überholung nicht zu teuer wird, wird das Teil angeschafft und Vater und Sohn wollen gemeinsam Tuba lernen.
Na mir soll es recht sein - nur die Bella-Katze muß sich dran gewöhnen - die fand das Geblase nämlich offensichtlich schwer bedrohlich *gg*.
Typisch - so isser, der Mann...
Das Kind durfte sich erstmal über ein paar Mundstücke hermachen, bekam eine kurze Einweisung in die Anblastechnik und - "plööööööp".
Grundsätzlich kapierte er gleich, worum es geht.
Dann bekam er ein Bariton-Horn mit Posaunenmundstück zum Probieren. Gleich kamen ein paar Töne - wobei er sich mit dem Mundstück doch fast so schwer tat, wie mit den engen Trompetenmundstücken. Dann musste das Kind zum Klo und der Lehrer testete das B-Monster, was mein Mann angeschleppt hat.
Rauhe, tiefe Töne, schnarrende, lockere Schrauben - entsetzlich *gg*.
Also eindeutig nix für Kinder und deutlich überholungsbedürftig, sagt der Tuba-Lehrer. Mein Mann, welcher schon völlig verliebt in das Monster war, war sichtlich geknickt.
Als das Kind wieder auftauchte, war eine Es-Tuba dran. Die sind nicht ganz so monströs wie B-Tuben und man braucht auch nicht so viel Luft. Und evtl. ist so ein Teil von einer Schule, an der es nur im Keller liegt, preiswert zu leihen. So fürs erste.
Und mit der Es-Tuba und dem größten Tuba-Mundstück, was da war *g*, bekam der Sohn gleich recht knackige Töne hin.
Der Lehrer ist zufrieden und wird sich jetzt um ein Leih-Instrument kümmern. Dann kann es in gut zwei Wochen losgehen.
Er gab dem Sohn das riesige Mundstück mit und empfahl uns, daran ein Stück Gartenschlauch und einen kleinen Trichter zu basteln - so zum Üben für die Zeit bis zum Unterricht.
Zu Hause angekommen, wurde das Mundstück natürlich _nicht_ in einen Gartenschlauch sondern in das B-Monster gesteckt.
Vati denkt nämlich gar nicht an einen Abschied von dem Teil - er probierte es, angeleitet vom Sohn, selbst.
Vater und Sohn traktierten das Instrument abwechselnd über Stunden *gg* und die Töne wurden immer klarer. (o.k. - nichts gegen die kultivierte, neuzeitliche Es-Tuba)
Vor allem: das Kind hatte so in Ruhe dann doch recht flott raus, die Luftmenge auch diesem Monstrum anzupassen. Unglaublich - er ist einer der kleinsten seines Jahrgangs und dabei auch überhaupt nicht füllig.
Rapp zapp hatte er die Naturtöne gefunden - natürlich noch wackelig, aber nicht orientierungslos. Zu seinem Leidwesen fällt ihm der tiefste Ton dann doch noch schwer - aber warten wir, was morgen kommt. ;)
Ich bekomme übrigens aus dem Ding nichts klangvolles heraus...
Ja - und jetzt ist es beschlossene Sache - das B-Monster besucht mit Vati am Montag den Instrumentenbauer. Wenn eine einfache, technische Überholung nicht zu teuer wird, wird das Teil angeschafft und Vater und Sohn wollen gemeinsam Tuba lernen.
Na mir soll es recht sein - nur die Bella-Katze muß sich dran gewöhnen - die fand das Geblase nämlich offensichtlich schwer bedrohlich *gg*.
baerin - 18. Nov, 00:25
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