Donnerstag, 9. März 2006

Hülfääääää

Meine Katze Bella ist rollig!
Heute früh morgends ging es los. Unüberhörbar und unübersehbar!
Klägliche Versuche unserer entmannten Kater die Dame zu befriedigen , brachten ihr auch nichts.
Wahhhh ist die nervig!
Die einhellige Tierschutzmeinung ist ja SOFORT kastrieren nach Abklingen der Rolligkeit. Aber es gibt da ja mehrere Ansichten drüber wann kastrieren und ob nicht doch einmal werfen usw..

Muß nochmal rumtelefonieren in der Sache.
Vielleicht hat ja eine der lieben MitleserInnen dieses blogs auch Erfahrungen in "solchen Sachen"?! :-)

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großstadtnomadin - 9. Mrz, 19:56

Ich würde die so schnell so wie möglich kastrieren. Unsere Katzendame war wochenlang rollig und das war fürsie und für uns pure Qual. Vor allem weil die Kater dann auch verrückt spielen, weil die ihr nicht "helfen" können. Geworfen hat sie gar nicht, aber ich könnte nicht sagen, dass ihr das geschadet hat. Aber warte auf jeden Falll, bis die Rolligkeit vorbei ist, sonst kann die gute Probleme kriegen. Bella ist übrigens ein toller Name. :-)

Selket - 9. Mrz, 20:27

Ich schließe mich der Großstadtnomadin an. Wir haben ein Geschwisterpärchen und die beiden haben wir kastrieren lassen, bevor der Kater das Markieren anfing und die Kleine rollig wurde, da waren beide ca. 6, 7 Monate alt. Ich denke, es gibt genug Miezen in Tierheimen bzw. Leute, die Katzenbabies verschenken (bestenfalls) und auch genug Streuner, so dass man nicht noch mehr Katzenkinder in die Welt lassen soll. Ich weiß, sie sind entzückend, unsere waren knapp 2 Monate, als sie im Tierheim landeten und unser Herz eroberten, aber das hätte für die Kleinen auch anders ausgehen können. Wer Katzenkinder will, kann sie leicht über Anzeigen geschenkt bekommen und ihr müßt dann nette Menschen suchen, die sie aufnehmen. Und ob das so einfach ist...
Also unsere kleine Diva macht nicht den Eindruck, was zu vermissen oder unglücklich zu sein...

LG und halte uns doch auf dem Laufenden,
Selket

Esmerelda - 9. Mrz, 20:45

Bei meinen beiden hab ich beides durch. Chuchi sollte einmal werfen, hat sie auch, und Tapsy wurde gleich sterilisiert. Den Unterschied könnte ich ggf. erkennen, wenn ich Tapsy ein Katzenbaby vor die Nase setz, Chuchi hat Tapsy damals nach 14-tägigem Zögern und aus dem Weg gehen, adoptiert. Ich weiß nun nicht ob die Bereistschaft auch da gewesen wär, wenn sie keine eigenen Welpen gehabt hätte... Andererseits gilt ja der Welpenschutz ...
Tapsy hat das Sterilisieren nicht geschadet. Sie ist weder ruhiger noch wilder, sie ist einfach sie ;-)
Also viel schlauer bist du nach meinem gesenfe auch nicht denk ich mal *g*

Alles Liebe
Esme

baerin - 10. Mrz, 00:44

:-) Ich danke Euch...

... für Eure Ratschläge -
bin mir jetzt schon viel klarer, daß ich sie doch nicht werfen lassen möchte. Da Bella (diesen schönen Namen hat ihr übrigens mein Sohn gegeben!) noch nicht besonders kräftig ist, laß ich mich mal beraten, ob man sie vielleicht noch etwas wachsen lassen soll und in der Zeit kurz mit Hormonen überbrückt. Aber mal schaun - vielleicht ist es ja auch schon jetzt o.k.. Vermutlich projeziere ich da grad meine eigene Frau- und Mutterkiste in die Katze und hänge meinen eigenen Kinderwunsch an sie. Werde das mal in meinem Kopf arbeiten lassen.
fein, daß Ihr "mitgedacht" habt :-))) LG BärenSchwester

Zia - 10. Mrz, 12:20

Hallo Bärin,

Also was jetzt für das Tier besser ist, ob sterilisieren oder kastrieren, kann ich nicht beurteilen. Kann sein, dass das Rolligwerden nach dem Sterilisieren nicht aufhört. Die Erfahrung an unseren Katzen hat jedenfalls gezeigt, dass einmal schnippeln in jedem Fall besser ist, als ein ganzes Leben lang Hormone. (Ich weiß das hast Du eh nich vor ich find das aber hier `ne gute Gelegenheit das mal zu erzählen). Wir wollten unseren zwei Katzen damals das Schnippeln ersparen und dachten wir regeln das lieber über Hormone. Die haben dann alle 1/2 Jahre (erinner mich nicht mehr so genau) eine Hormonspritze bekommen. Und das Ende vom Lied war, dass beide letztendlich an Gesäugekrebs gestorben sind, - wobei der zeitliche Abstand der ersten Symptome ziemlich der gleiche war, wie der mit dem wir die Hormonverhütung angefangen hatten. Das eine war die Mutter, bei der hatten wir früher angefangen und die andere, die Tochter da gings später los, -und dementsprechend ist auch die Mutter zuerst krank geworden und dann die Tochter. Also ich seh da eindeutig einen Zusammenhang. Die beiden hatten auch ständig dicke Milchleisten, was ihnen sicher auch nicht so angenehm gewesen ist.
Das wollt ich nur mal loswerden.

Grüßlis
Zia

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