Montag, 8. Februar 2010

*in die Tischkante beiß*

Liebe Kommentatorinnen von Samstag - danke Euch fürs Daumendrücken. Bitte drückt weiter, drückt heftiger.
Das ganze läßt sich unerwartet schwierig an. Bekam heute einen Anruf von dem zuständigen Sachbearbeiter. Die notwendige "Qualifikation" (wer mich kennt, weiß um was es da geht, aber bitte hier nicht rumposten oder spekulieren) ist absolut zwingend notwendig hat man ihm mitgeteilt, ich werde die aber nicht vor ca. 1,5 Jahren haben - der Prozess zum Erwerb derselben läuft aber. Nur das allein reicht in diesem Falle nicht. (ich hörte mal was anderes und war deshalb in der Angelegenheit eher sorglos)
Ich habe vorgeschlagen, mich doch befristet anzustellen und wenn die Sache nicht klappt, gehe ich dann oder es klappt und wir wandeln das in unbefristet um.
O.k. die Frage wird noch mal an den nächsten Vorgesetzten herangetragen und wir sehen dann. Habe heute im Tagesverlauf noch nichts gehört, kann sein, der Vorgesetzte war noch nicht zu sprechen.

Also bitte bitte weiter Daumendrücken und helfende Energieen schicken. Die Stelle wär ein Traum und derart gut bezahlt - ja äh hier hängen kleine Kinder und ein kranker d.h. nur eingeschränkt erwerbsfähiger Mann dran. *narf*
Krass ist einfach, daß es faktisch derzeit keine anderen Bewerber gibt und man meinte, daß ich vermutlich warten könne bis besagte absolut notwendige Qualifikation vorliegt und mich dann noch mal bewerben könne - man rechne nicht damit, daß so schnell wer passendes käme. *schluck*

Das das mit dieser ausstehenden Qualifikation evtl. (oder evtl auch nicht) nicht ganz unproblematisch werden könnte und andere vorgezogen werden könnten, war mir klar und ich habe auch für "Ausgleich" gesorgt (der aber jetzt rechtlich wohl nicht weiter hilft nur alle begeistert *narf*). Aber das ist einfach der Hammer, daß da einfach erstmal niemand anderes da ist und niemand diesen Job tun kann wenn ich nicht befristet oder irgendwie. Ja echt krank wenn das so laufen sollte.
Nä und ich kann hier nicht noch groß rumwarten, ich nehme, was ich kriegen kann und was halbwegs praktikabel ist.

Andererseits ich sage mir - wenn es nun nicht klappt, dann hat das gute Gründe - vielleicht entwickelt sich die Stelle ja auch unangenehm. Der unmittelbare Vorgesetzte direkt vor Ort wird auf alle Fälle bald wechseln - wer weiß, was dann da abgeht.
Hm ja ich tu jetzt was ich kann und ansonsten gebe ich das ganze mal "ab ans Universum" *gg*, an alle die mich kennen und mir den Job gönnen und meine AhnInnen, den Bartmann, sämtliche zuständige Heilige und Reiki kann auch noch in die Situation!!!

*Stellen-Altar aufbau*

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*gnihihihihi* ;-)

Sonntag, 7. Februar 2010

Heute war ich mit meiner Familie...

...gute 2 (Bummel-)Zugstunden entfernt (Schönes Wochenendticket halt ;-) ) bei einer Einladung von meinem ehemaligen Professor.
Der hat eine neue Arbeit vorgestellt und uns lecker bewirtet.
Ca. 10 Jahre habe ich ihn nicht mehr gesehen - die ehemaligen Studis zum Teil auch nicht. Andere schon noch regelmäßig.
Es war superschön, total nett und wir wollen uns durchaus öfter wieder sehen.
Das war auch eine Reise zu bestimmten Wurzeln von mir. Die Sicht- und Arbeitsweise meines ehemaligen Professors hat mich schon geprägt. Das wurde mir bei der Beschäftigung mit seiner neuen Arbeit heute schon klar. Und ich muß sagen - ich bin froh, daß ich bei ihm studiert habe! :-)

Samstag, 6. Februar 2010

Da komme ich Donnerstagabend spät...

...von einem Termin wieder, das kleine Kind wartete noch auf mich, konnte nicht einschlafen.
Macht mir zwischen lachen und weinen klar, daß es unbedingt suckeln und kuscheln will. Ich ziehe zuerst meine Jacke aus - klar, sonst wird das nichts.
Das kleine Kind sagt dabei laut "ich bin dran!!!".
Süüüüß!!! :-)

Der Tag der offenen Tür an der Schule, an der ich das große Kind kommende Woche anmelden will, war auch schön. Dem großen Kind gefällt die Schule gut und uns auch.
Wir sind allerdings eine halbe Stunde zu spät hingekommen, da ich vorher noch einen Anruf der Klassenlehrerin vom großen Kind hatte. Es war in der Schule genau so schwierig wie hier und sie war schon Dauer-stinkig und mit den Nerven zu Fuß. Und das will bei der Lehrerin schon was heißen, die ist nämlich meistens gut drauf. Zum Glück ruft sie immer dann an, wenn es so weit ist, daß ein Kind ihr den letzten Nerv raubt. Die Gespräche finde ich auch immer echt konstruktiv und gut. In diesem Fall konnte ich ihr nur sagen, daß es uns hier genau so geht mit dem großen Kind und ich schwer auf diesen Tag der offenen Tür setzen würde.
Hier ist das große Kind jedenfalls deutlich ruhiger und kooperativer, seit es weiß, daß es sich auf die neue Schule freuen kann. Ich habe mit dem großen Kind noch nach diesem Tag der offenen Tür lange gesprochen und auch deutlich gemacht, daß niemand diesen Dauerstreß mehr am Kopf haben kann. Über Befindlichkeiten kann man reden, man muß sie nicht abreagieren.
Ich hoffe, das hat erstmal geholfen.

Ansonsten bin ich hier etwas mit den Nerven zu Fuß, da ich ein ganz handfestes, wirklich tolles Stellenangebot habe, wo allerdings noch die rechtliche Seite eine bestimmten Qualifikation von mir geprüft werden muß und daran hängt das ganze dann....
Erst sollte das gestern entschieden werden, da zuständige Personen aber nicht da sind, wurde der Termin um eine Woche verschoben.
Ich bin etwas rappelig, leichter reizbar und habe dauernd das Gefühl von "Kloß im Hals". Muß mich immer räuspern, fühle mich angeheisert und merke jeden Schluck und Bissen.
Befürchtete schon, meine Schilddrüse spinnt, aber ich hoffe, daß ist echt nur diese elende Warterei seit Wochen und die Zuspitzung jetzt, wo es um die Wurst geht.

Dienstag, 2. Februar 2010

Das kleine Kind entdeckte...

...vor ca. zwei Wochen ein wichtiges Wort, was jetzt sicher und eigentlich immer angewandt wird: "ich". :-)
Im August fing es an, sich selber zu bezeichnen.
So ab September / Oktober wurde da was sehr namensähnliches draus. Das wurde dann immer allem vorangestellt, wenn das kleine Kind von sich redete.
Jetzt ist es "ich" und vermehrt sehr vehement auch "meins", "mir" und "mich" - aber letzteres eher noch zufällig.
Wenn man es fragt, wie es heißt, dann kommt noch genau das Wort, was vorher "ich" ersetzt hat. Das das sein Name ist, ist also klar.
Aber jetzt gibt es eben noch eine weitere Ebene. :-)
(voll altersgerecht ist das - das große Kind war mit dem Wörtchen "ich" ja total früh - halbes Jahr eher meine ich.)

Dann sind beim kleinen Kind in den letzten paar Wochen und auch Tagen wieder ganz viele neue Worte dazu gekommen und die werden auch immer mehr in satzähnliche Satzgebilde eingebaut:
Timmotiefel sind Gummistiefel - das finde ich super :-)
Tochter, Sohn und Bruder und Schwester hat der Mann dem kleinen Kind beigebracht und diese Begriffe werden auch immer öfter und passender angewandt.

Ansonsten sind die Kinder beide grad recht rebellisch, albern und bissken nervig.
Ich denke, das große Kind ist einfach total nervös und verunsichert wegen dem Schulwechsel im Sommer. Der ist gerade ja total das Thema. Und seine Nervigkeit überträgt sich auf das kleine Kind, das mal so ausprobiert, wie viel man so rummotzen kann. ;-)
Morgen ist zum Glück Tag der offenen Tür an der Realschule, an der das große Kind angemeldet wird. Ich hoffe, dieser Tag fährt die erhitzten Gemüter der Kleenen wieder runter. ;-)

Mein "Bauchgefühl" - ja genau das *gg* - sagt mir schon seit 2 Jahren, daß das die richtige Schule für das große Kind ist. Am Gymnasium würde es garantiert scheitern - es ist einfach nicht selbstorganisiert genug für den Betrieb dort. Und was ich über
diese Realschule gehört und gelesen habe, verstärkt meinen Eindruck, daß dort genau das vermittelt wird, was das große Kind nicht kann: sich was erarbeiten, was strukturieren, auswendig lernen, sich seine Zeit einteilen lernen, planen usw. - also das "Lernen" lernen.
Wurde toll vermittelt an der Grundschule, hat nur noch nicht gereicht beim großen Kind. Wird am Gymnasium aber vorausgesetzt. Kann mein Kind aber nicht. Mein Kind ist _reifeverzögert_ in diesen Bereichen. Ich finde es schon ganz gut, daß es von einer ausgewachsenen Regulationsstörung sich immerhin hin zu einer Reifeverzögerung im selbstregulatorischen Bereich entwickelt hat. Naja, bissken gestört ist es manchmal noch *gg* und ja auch körperlich erheblich reifeverzögert.
All seine Problemchen häufen sich in der väterlichen Linie *fg* und dann hat es noch eine etwas einseitige Begabungs- und Interessenslage, die ziemlich auf mich rauskommt. Ja es gab da mal einen umfangreichen Test im Vorschulalter, der darauf hinwies, daß ihm mathematisch-naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten liegen könnte - aber nä, is nich. Es ist in diesen Dingen zwar nicht ganz so blöd wie ich, hat aber seine Stärken derzeit genau dort, wo ich sie hatte und auch noch habe.

Angeblich sind Realschulen ja unkreativ und bissken dumm. Jaja sag ich dann diesen bemühten Eltern immer - denken und kreativ sein kann mein großes Kind von alleine, dazu braucht es kein Gymnasium (wenn man das dort heutzutage überhaupt noch lernt *gna*). Überhaupt diese Eltern immer alle - ständig begegnet mir totales Unverständnis bei unserer Entscheidung. Die haben alle diese "wird schon irgendwie und wenn nicht dann eben Druck und Nachhilfe hauptsache Gymnasium"-Haltung. Da steckt mehr Prestigedenken als Sachverstand hinter.
Mein großes Kind ist zwar intelligent, aber für das heutige Gymnasium derzeit nicht geeignet und seine Klassenlehrerin sieht das genau so mit etwas nachbohren. (es ist schon typisch, daß man sich bei Akademikereltern sehr schwer tut, das Gymnasium _nicht_ zu empfehlen)
Alles, was nicht intuitiv reingeht, geht halt gar nicht beim großen Kind - da nutzt ihm weder sein Verstand noch seine Kreativität. Konzentrieren kann es sich auch nicht sooo lange bei Anstrengung. Der Kanal ist dann einfach voll. Nach 6 Schulstunden ist es immer total gar. Es hat erst 5 bleibende Zähne und Kleidergröße 128. Ich hoffe, die Realschule kommt mit so super kindlichen Kindern gut klar.
Ich bin schon sehr gespannt auf morgen!

Samstag, 30. Januar 2010

Schuhääää!

Ebay ist großartig - für 70,20 Euronen incl. Porto habe ich diese schicken Schuhe ersteigert:
JulinaBootie

Neu kosten die 140 - 150 Euro!
Das sind echte El Naturalistas, sehr bequem und noch bequemer, wenn man sie mal eingelatscht hat. Diese hier wurden kaum getragen (3 Mal oder so) - der spanische Leisten auch anderer Hersteller fällt offenbar kleiner aus und somit muß man locker eine Größe größer kaufen.
So stehen diese schicken spanischen Öko-Schuhe (auch die von Camper) gerne mal bei ebay und gehen mal für mehr und mal für weniger weg.
Hab echt eine Weile auf dieses Modell gelauert, bin immer mal wieder überboten worden - aber diesmal hats geklappt. Finde den Style total gut und zu mir passend. :-)

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